Das Torhaus soll – als ein selbstverwalteter und gemeinwohlorientierter Ort – das „Schaufenster“ der Partizipation werden. Dafür wird das ehemalige Pförtner*innenHäußchen energetisch und nachhaltig saniert. Durch die Sanierung entsteht ein Multifunktionsraum, in dem Workshops und Treffen von diversen sozialen Projekten stattfinden können.
Dieser Raum schafft Platz für nachbarschaftliche Events, Kinoabende und mehr. Außerdem ist ein Minimuseum geplant, welches die Geschichte des Flughafens veranschaulicht, sowie eine Community Radio Station, welche als wichtiges Werkzeug zur Netzwerkbildung dient.
Ziel ist, das denkmalgeschützte Gebäude behutsam, energetisch und nachhaltig zu sanieren. Im Fokus steht die Senkung des CO2 Ausstoßes durch den Einbau einer CO2-armen Holzfeuerungsanlage mit Partikelabscheider sowie die Senkung des Wärmebedarfs durch Einbringen einer effizienten Innendämmung und neuer Fenster. Die Primärenergieeinsparung soll bei 85 % zum Ausgangszustand liegen, was einer Einsparung von etwa 27 t CO2-Äq/a bzgl. Wärme und Strom entspricht. Bei jeglichen Aktivitäten und Veranstaltungen im Torhaus wird auf Ressourcenschonung und -schutz geachtet. Das Vorhaben „Energetische Sanierung Torhaus“
(Projektlaufzeit: 12/2020 bis 09/2021) wird im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin (Förderkennzeichen 1334-B2-G).