Ab heute Open Torhaus

Es ist der dritte Tag des Torhausfestes, ein paar junge Leute sitzen auf der Wiese und machen sich Gedanken über den weiteren Sommer. Ein Sommer der Aktivierung und der Entdeckung des Ortes ist geplant, denn durch eine Kombination aus THF:NEXTMEHRWERTVOLL und MICAMOCA wurde das Projekt durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Kultur und Europa nun ja doch noch gefördert.

Viele tolle Ideen sind für diesen Sommer geplant, aber der allerwichtigste Punkt für die nächsten Jahre ist und bleibt das Torhaus. So winzig es auch ist, so viele Menschen gehen täglich daran vorbei, bleiben stehen, stellen Fragen.
In Absprache mit der Verwaltung wurde eine kleine Tafel aufgestellt, auf welcher mit Kreide oder Tape täglich Einladungen an die Menschen geschrieben werden.

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Sägen, werkeln, wuseln

Das Auftaktwochenende unseres Torhausfestivals hatte es in sich. Mit den Improvisationsexpert*innen von Hotel Regina haben wir gemeinsam die Infrastruktur für das Tempelfest aufgebaut.

Freies Gestalten für Pragmatiker*innen, fünfhundert Meter Dachlatten und tausend Schrauben. Bauend die Umgebung erforschen. Die bewusste Reduktion auf einfachste Techniken und allgemeinste Materialien macht uns zu professional beginners, die mit unverfälschtem Blick Situationen neu erkennen können. Und dann beginnt das große Sägen und Schrauben: wir zimmern die Welt nach unseren Launen. Die entstehenden Erzeugnisse sind wahre Tausendsassas. Als Möblierung, Szenographie, Skulptur, Artefakt, Flaschenpost und Objekt der Begierde geben sie zusammen dem Torhausfesival einen räumlichen Rahmen, der sich im besten Falle kontinuierlich verändert und weiterentwickelt.

AUFBAUBAUAUF war der Grundstein des Torhausfestes. Partizipative Planungsprozesse werden kritisch hinterfragt. Anstatt schon vorm Machen eine gemeinsame Form zu finden, versuchen wir im Prozess zu einer gemeinsamen Erkenntnis zu gelangen – Einheit in der Vielfalt. Das Umkehren von Handlungsweisen und Prozessen zählt zu den typischen Methoden von Hotel Regina und etabliert den Ist-Zustand als Handlungsgrundlage. Voraussetzungen: Lust auf Improvisation!

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